AM RANDE DES NICHTS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


“(…) Des Nachts aber kamen die Toten wieder mit kläglicher Gebärde und sprachen: Noch eines, wir vergaßen davon zu reden, lehre uns vom Menschen.

Der Mensch ist ein Thor, durch das Ihr aus der Außenwelt der Götter, Dämonen und Seelen eintretet in die Innenwelt, aus der größeren Welt in die kleinere Welt. Klein und nichtig ist der Mensch, schon habt Ihr ihn im Rücken, und wiederum seid Ihr im unendlichen Raume, in der kleineren oder inneren Unendlichkeit. In unermesslicher Entfernung steht ein einziger Stern im Zenith. Dies ist der eine Gott dieses Einen, dies ist seine Welt, sein Pleroma, seine Göttlichkeit. In dieser Welt ist der Mensch der Abraxas, der seine Welt gebiert oder verschlingt.
Dieser Stern ist der Gott und das Ziel des Menschen. (…)”

“Septem Sermones ad Mortuos” C.G. Jung

 

AUSSTELLUNG
Am Rand des Nichts
Malerei, Fotografie, Bildhauerei
Zohar Fraiman, Diana Pacelli, Francesco Petruccelli

Vernissage am 20.05.16 um 19:00 Uhr

Finissage am 28.05.16 um 19:00 Uhr
mit Performance von Rabi Georges (live-stream aus Abu Dhabi, 21:30 Uhr)